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Trinkschokolade

Trinkschokolade ist nicht nur bei den Kindern beliebt, sondern es ist auch ein sehr gesundes Getränk. Mit Trinkschokolade oder auch Kakao bezeichnet man heute ein Getränk, welches auf der Grundlage von Schokolade oder Kakaopulver hergestellt wird. Bereitete man die Trinkschokolade vor etwa 50 Jahren noch aus Kakaopulver, Zucker und Wasser oder Milch zu, gibt es inzwischen viele Fertigprodukte. Deshalb gehört Trinkschokolade zu einer Gruppe von Getränken, die aus kakaohaltigen Produkten mit Wasser oder Milch zubereitet werden. Die echte Trinkschokolade wird außer aus Milch, Wasser, zerkleinerter Schokolade, Zucker noch zusätzlich mit Verdickungsmitteln hergestellt und das kann Maismehl, Guarkernmehl oder Johannisbrotkernmehl sein. Es gibt unterschiedliche Zubereitungsarten, entweder wird Schokolade, eine Art Sirup oder ein schokoladehaltiges oder auch kakaohaltiges Instantpulver verwendet. Trinkschokolade kann kalt oder heiß getrunken werden.

Geschichte von Kakao

Die Menschen kennen die Schokolade schon lange, bereits 1100 v. Chr. tranken die Bewohner des heutigen Honduras schon ein Getränk aus der Kakaobohne. Die Mayas aus der Klassikära nannten die Kakaopflanze “ka-ka-wa“ und daraus leitet sich das Wort Kakao ab, in vielen Sprachen wird es Cacao geschrieben. Das Wort Chocolate bildet sich aus dem Wort “Xocolatl“ der Azteken und aus dem Wort chocol haa, welches die Mayas für Schokolade verwandten. Die Spanier hatten Probleme mit der Aussprache und machten daraus das Wort Chocolate. Für die Azteken war die Kakaopflanze heilig und sie betrachteten die Pflanze als ein Geschenk ihres Gottes Quetzalcoatl und sie nannten das Getränk, eine Art Trinkschokolade, welches sie daraus zubereiteten “Xocólatl“. Die Azteken mischten für ihre Trinkschokolade Wasser, Kakao, Vanille und Cayennepfeffer. Frauen und Kinder durften das Getränk nicht zu sich nehmen, es war dem König, den Priestern und Kriegern vorbehalten. Außerdem benutzten die Azteken die Kakaobohnen auch als Zahlungsmittel, sie waren sehr wertvoll.

Es sollte noch lange dauern, bis die Europäer den Genuss der Trinkschokolade schätzen lernten. Im präkolumbianischen Amerika wurden aus Kakao kalte und ungesüßte Getränke hergestellt, die vielleicht sogar Alkohol enthielten. Die Spanier brachten die Kakaobohne um 1519 nach Europa und erstmals wurde Trinkschokolade am spanischen Hof getrunken. Allerdings mochten die Europäer die bittere Trinkschokolade nicht und es wurde Honig oder Rohrzucker dazu gegeben. Trinkschokolade wurde in Mittelamerika sowie in Europa auch als Medizin verkauft, sie war leicht verdaulich, kräftigend und ein Aphrodisiakum. Die Schokolade wurde ab dem 17. Jahrhundert als Kräftigungsmittel in Apotheken verkauft. Erst nachdem die Trinkschokolade mit Rohrzucker gesüßt wurde, verbreitete sich die Trinkschokolade als Genussmittel in Europa. Bei den Adligen entwickelte sich Trinkschokolade zu einem Modegetränk, welches sehr bekömmlich war und dem Getränk wurden aphrodisierende sowie Heilwirkungen nachgesagt. Trinkschokolade war zum Beispiel auch das Lieblingsgetränk des französischen Königs Ludwig XIV. Viele Machthaber der damaligen Zeit machten es dem französischen König nach und tranken Trinkschokolade. Im 18. Jahrhundert wurde deshalb auch eine Trembleuse modern, damit die wertvolle Trinkschokolade ohne Verlust getrunken werden konnte. Bei einer Trembleuse handelt es sich um eine Tasse, die zusätzlich eine hochgezogene Untertasse besitzt, damit nichts von der Trinkschokolade verschüttet werden konnte. Diese Tasse wurde ohne Henkel, mit einem oder sogar zwei Henkeln angefertigt. Die Tafel Schokolade war zur damaligen Zeit noch unbekannt, da man die Entölung nicht kannte. Der Kakao wurde zur damaligen Zeit zu Tafeln gepresst, die weder Zucker noch Milch enthielten und nicht direkt verzehrt werden konnten. Die Trinkschokolade wurde mit Wasser und Zucker zubereitet. Nach Deutschland kam die Schokolade im Jahr 1673 durch einen Holländer, und zwar durch Jan Jantz van Huesden. Er verkaufte damals erstmals öffentlich Trinkschokolade in Bremen. Es dauerte aber nochmals fast 100 Jahre bis größere Mengen Kakaobohnen in Bremen verkauft wurden. Die Kakaobohnen waren sehr teuer und im 19. Jahrhundert konnten sich nur Adlige Trinkschokolade leisten. Wieder ein Holländer sorgte dafür, dass die Trinkschokolade zum Massenprodukt wurde. Coenraed Johannes van Houten erfand die Pressung und Zermahlung der Kakaobohne.

Kakao Herstellung

Die Schokolade wurde erst mit Gründung der Schokoladenfabriken erfunden. Zu den ältesten Schokoladenfabriken in Deutschland zählen die Halloren Schokoladenfabrik in Halle aus dem Jahr 1804 und Jordan & Timaeus in Dresden, die im Jahr 1823 gegründet wurde. Die größte Schokoladenfabrik Deutschlands wurde im Jahr 1839 in Köln gegründet Franz Stollwerck & Söhne. Stollwerck ließ viele Geräte zur Herstellung von Schokolade patentieren. Danach entstanden noch weitere Schokoladenfabriken in Europa u.a. Suchard, Lindt, Jean Tobler und Rudolf Sprüngli. In vielen Städten entstanden so genannte “Chocolaterien“ in denen es Schokolade und Trinkschokolade gab. Speziell in Spanien gibt es noch viele dieser “Chocolaterien“, die teilweise 150 Jahre alt sind und in denen Trinkschokolade angeboten wird.

Wissenschaftliches zu Trinkschokolade

Der wissenschaftliche Name des Kakaobaums lautet heute “Theobroma cacao“, wobei das Wort “Theobroma“ für “Speise der Götter“ steht. Der Kakaobaum wird ca. vier bis 15 Meter groß und wächst nur in den Tropen. Die Früchte werden direkt vom Stamm mit einer Machete abgeschlagen. Danach werden die Samen und das Fruchtfleisch zur Gärung auf Bananenblätter geschüttet und mit Bananenblättern abgedeckt. Während sich das Fruchtfleisch verflüssigt, entsteht der typische Geschmack der Samen. Danach werden die Samenkapseln heraus gelöst und in die Tropensonne zum Trockenen gelegt. Zur Herstellung des Kakaopulvers für die Trinkschokolade müssen die Kakaobohnen geröstet werden, das passiert bei Temperaturen zwischen 100 bis 160 Grad, danach werden die Stücke in einem Mahlwerk zerbrochen und die Schalenteile entfernt und der Rest, der Kakaobruch, wird gemahlen. Während des Mahlvorgangs tritt die Kakaobutter aus und so entsteht zusammen mit den Bruchstücken eine dunkelbraune zähflüssige Masse. Diese Masse wird gepresst, damit die Kakaobutter abfließen kann und der so genannte “Kakaopresskuchen“ wird danach zu Kakaopulver zermahlen. Daraus kann dann die Trinkschokolade hergestellt werden.

Kakaosorten

So wie beim Kaffee gibt es auch unterschiedliche Kakaosorten. Der in Europa verwendete Kakao für Trinkschokolade kommt hauptsächlich aus Venezuela, es handelt sich um die Kakaosorten “Criollo“ sowie den aus dem Amazonas Gebiet eingeführten Kakao “Forastero“. Auf Trinidad gibt es den “Trinitario“, der aus den beiden Sorten Criollo und Forastero gezüchtet wurde. In Ecuador gibt es noch eine andere Kakaopflanze den “Nacional“. Zum Criollo zählen Sorten wie u.a. der Ocumare, zum Trinitario u.a. die Sorte Carupano, zum Forastero die Sorte Bahia und zum Nacional aus Ecuador die Sorten Arriba und Balao. Der ursprüngliche Criollo ist sehr selten und wächst nur noch in vereinzelten Regionen Mittelamerikas und in Venezuela. Der Criollo gehört zu den edelsten Kakaosorten, er ist im Geschmack etwas säuerlich, mild und hat ausgeprägte Nebenaromen. Der Forastero ist im Kakaogeschmack kräftiger, kaum aromatisch, dafür aber säuerlich oder bitter. In Ecuador zählt der Arriba auch zu den Edelkakaosorten. Der Trinitario-Kakao hat einen kräftigen Geschmack, ausdruckstarke Aromen und eine leichte Säure. Aufgrund der großen Nachfrage des Kakaos aus Europa wurde der Kakao in Plantagen angepflanzt. Bereits im 17. Jahrhundert zählten die Regionen Guayaquil in Ecuador und Venezuela zu den wichtigsten Produktionsgebieten und gegen Ende des 17.Jahrhunderts kamen Bahia und Belém in Brasilien dazu. Um 1900 waren die zu Portugal gehörenden Inseln São Tomé und Principe im Golf von Guinea vor der Westküste Afrikas der weltweit größte Produzent für Kakao. Obwohl Sklavenhaltung inzwischen verboten war, sorgten damals die Berichte über die Bedingungen, die der Sklaverei ähnlich waren zu einem Boykott des Kakaos aus Principe und São Tomé durch große Schokoladenhersteller u.a. durch Cadbury.

Im Bürgertum setzte sich die Trinkschokolade nicht durch, da sie als Symbol der Untätigkeit und Sinnensfreude galt. Der aufgeklärte Bürger trank Kaffee, zu Hause zum Frühstück und im Café und nicht Trinkschokolade in einem Boudoir. Später wurde Kakao vorwiegend zum Kindergetränk, nachdem ein Großteil des Nährwerts durch die Entölung genommen wurde und die Trinkschokolade wurde mit Milch statt mit Wasser zubereitet, damit der Nährwert erhöht wurde und die Trinkschokolade nicht zu bitter war. Der Holländer van Houten ließ sich die Entölung des Kakaopulvers im Jahr 1828 patentieren und danach gab es Kakaopulver für Getränke wie Trinkschokolade und die Tafel Schokolade, die direkt verzehrt werden konnte.

Ende des 18. Jahrhunderts war es überaus kompliziert Trinkschokolade herzustellen und es kursierten viele verschiedene Rezepte und Tipps, wie die Trinkschokolade am besten hergestellt wird, damit sie auch gut schmeckt. Die Herstellung war eine langwierige Angelegenheit und einige ließen die Trinkschokolade über Nacht stehen, damit sie ihre Wirkstoffe voll entfalten konnte. Veröffentlich wurden solche Rezepte u.a. von Philippe Suchard, einem Schokoladenfabrikanten.

Heutiger Kakao

Heute kann diese traditionelle Trinkschokolade nicht mehr so zubereitet werden, da das Kakaopulver nicht mehr aus den ursprünglichen Zutaten besteht und inzwischen entölt wird. Eine Tafel Schokolade mit einem hohen Bitteranteil entspricht ungefähr der früheren Trinkschokolade. Einige Geschäfte bieten Trinkschokolade aus reinem Kakaopulver an. Allerdings gibt es kaum noch die Zubereitungsart aus Kakaopulver, Milch und Zucker, da es sehr viele Instant-Kakaogetränke gibt, um Trinkschokolade herzustellen. Allerdings wird die originale Kakaorohmasse weiterhin durch die Industrie verarbeitet. Trinkschokolade kann auf verschiedene Arten zubereitet werden, die Zubereitungsarten sind regional und traditionell geprägt. So werden z. B. heute noch in Mexiko oder Jamaika für die Zubereitung von Trinkschokolade noch ganze geröstete Kakaobohnen verwendet, die zu einer Paste vermahlen wurden. Diese Paste ist in Jamaika z. B. als Kugelform erhältlich, während es sie in Mexiko in Form von Tabletten gibt. Die Trinkschokolade wird mit Wasser schaumig aufgeschlagen und nach Geschmack zusätzlich gewürzt. Diese Trinkschokolade ist mit unserer Trinkschokolade nicht vergleichbar.

In Europa u.a. in Italien, Österreich, Frankreich, der Schweiz und Großbritannien wird Trinkschokolade auf Basis der Tafel Schokolade zubereitet. Dazu wird die Milch- oder Bitterschokolade verwendet und je nach Land mit Wasser oder Milch, manchmal aus einer Mischung aus beiden zubereitet und schaumig aufgeschlagen. In Spanien fügt man der Trinkschokolade Stärke zu, während die Trinkschokolade in Österreich mit einem Eigelb verfeinert wird und die Italiener verwenden noch zusätzlich Kakaopulver, damit die Konsistenz dickflüssiger wird. Diese Trinkschokolade unterscheidet sich in der Süße und Intensität deutlich nach der jeweiligen Region. Wird die Trinkschokolade aus einer Tafel Schokolade zubereitet, dann handelt es sich immer um ein Heißgetränk.

Trinkschokolade kann auch aus Kakaopulver, welches entweder stark oder schwach entölt im Handel erhältlich ist, mit Wasser oder Milch zubereitet werden. In einigen Regionen wird sogar Sahne zugefügt. Das Kakaopulver muss für diese Trinkschokolade zuerst mit wenig Flüssigkeit zu einem Brei angerührt werden, danach wird der Brei in eine heiße Flüssigkeit gerührt, dabei bleiben die Aromen am besten erhalten. Trinkschokolade sollte nur erhitzt werden und darf nicht kochen, denn durch das Kochen würden die Kakaoaromen leiden. Zusätzlich kann Trinkschokolade aus den genannten Zubereitungsarten aromatisiert werden. Beliebt sind Gewürze wie z. B. Zimt oder Vanille und seit einigen Jahren ist auch Chili wieder ein beliebtes Gewürz für Trinkschokolade. Trinkschokolade kann auch mit Alkohol u.a. Rum aromatisiert werden, bekannt ist das Getränk “Lumumba“, welches aus Trinkschokolade und Rum hergestellt wird und es kann heiß oder kalt getrunken werden.

Kakao Inhaltsstoffe

In den letzten Jahren wurden immer wieder neue Inhaltsstoffe im Kakao entdeckt, die für unseren Körper gesund sind z. B. sind in fünfzehn Gläsern Orangensaft die gleiche Anzahl an Antioxidantien enthalten wie z.B. in 50 g dunkler Schokolade. Deshalb gehört Trinkschokolade zu den gesunden Getränken, allerdings nur, wenn nicht zuviel Zucker und Sahne enthalten ist. Gesunde Eigenschaften der Trinkschokolade sind außer der genannten Antioxidantien auch die Kakaoflavanole, die aufgrund der guten Bereitstellung von Stickstoffmonoxid gute Wirkungen auf einige Stoffwechselfunktionen haben z.B. kann dadurch den Gefäßablagerungen vorgebeugt werden. Außerdem wurde festgestellt, dass durch den Konsum von Kakao und Trinkschokolade der LDL-Cholesterinspiegel gesenkt und der HDL-Cholesterinspiegel erhöht wurde. Kakao hat eine blutdrucksenkende Wirkung, allerdings nur bei einem hohen Kakaoanteil. Alle gesundheitlichen Aspekte des Kakaos sind noch nicht restlos geklärt, trotzdem bezeichnen Schweizer Kardiologen dunkle Schokolade mit mind. 70 Prozent Kakaoanteil als “süßes Aspirin“, denn es wurde auf einer Herzspezialisten Tagung in Chicago berichtet, dass bioaktive Verbindungen, wie sie in der dunklen Schokolade vorkommen, die Verklumpung der Blutplättchen vermindern. An der Universität Münster haben Wissenschaftler eine neue Stoffklasse im Kakao entdeckt, die für Hautzellen wachstumsfördernd wirken und dadurch kann die Wundheilung verbessert werden und es ist möglich Hautschäden zu therapieren. Es wirkt vorbeugend gegen Falten und das Risiko eines Magengeschwürs kann verringert werden. Die Subtanz im Kakao, die all diese positiven Eigenschaften besitzt, wurde isoliert und erhielt den Namen CocoHeal oder den chemischen Namen N-Phenylpropenoyl-L-aminosäuremide.

Außerdem sorgte das im Kakao enthaltene Polyphenol Epicatecin für Aufsehen, da es eine gesundheitsfördernde und positive Wirkung für den Menschen hat. Der Professor Norman Hollenberg von der Harvard Universität fand heraus, dass durch das Epicatecin fünf der häufigsten Krankheiten, die in der westlichen Welt auftreten, auf unter 10 Prozent gesenkt werden könnten und dazu zählen u.a. Hirnschlag, Herzinfarkt, Krebs und Diabetes. Derzeit werden allerdings noch weitere Studien durchgeführt.