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Kaffee entkoffeiniert

Deutsche gehören zu den Kaffeetrinkern schlechthin. Ob am Morgen nach dem Aufstehen oder zum Abrunden des Mittagessens, ob in geselliger Runde oder allein mit spannender Lektüre – Kaffee darf nicht fehlen. 148 Liter Kaffee haben die Bundesbürger 2008 im Schnitt genossen, mehr als Wasser – damit ist Kaffee zum Lieblingsgetränk der Deutschen avanciert. Für über die Hälfte ist Kaffee längst nicht mehr nur ein Genussmittel, er gehört schlicht zu einer ausgewogenen, gesunden Ernährung.

Entstehung von entkoffeiniertem Kaffee

Besonders unbeschwert genießen lässt sich Kaffee entkoffeiniert. Anfangs des 19. Jahrhunderts gelang es erstmals, dem Kaffee das Koffein und andere Reizstoffe zu entziehen, es war der Beginn der Erfolgsgeschichte von Kaffee entkoffeiniert. Allerdings musste man einige Zeit herumtüfteln, bis es gelang, das einzigartige Aroma und den typischen Geschmack des Kaffees beizubehalten. Die Verfahren zur Entkoffeinierung haben sich mit Jahren weiter entwickelt. Heute merkt man beim Aroma keinen Unterschied zwischen Kaffee mit Koffein und Kaffee entkoffeiniert. Geschmack braucht kein Koffein. Seither erfreut sich Kaffee entkoffeiniert wachsender Beliebtheit, nicht nur bei Menschen, die wegen Herz- oder Kreislaufproblemen besser auf Koffein verzichten, sondern bei allen Kaffeeliebhabern. Anderthalb Tassen Kaffee entkoffeiniert pro Woche lassen sich die Deutschen, rein rechnerisch, inzwischen schmecken.

Dieser Boom hat auch Forscher auf den Plan gerufen. Sie suchen intensiv nach Möglichkeiten, Kaffeesorten mit reduziertem Koffeingehalt herzustellen – und können dank Gentechnik bereits einige Erfolge nachweisen. So fand eine brasilianische Forschergruppe bei Arabica-Bohnen mehrere Varianten, die praktisch kein Koffein enthielten, und auch an den Universitäten von Glasgow, Tokio oder Hawaii wird erfolgreich geforscht und es scheint nur eine Frage der Zeit, bis ein Durchbruch gelingen könnte.

Herstellung von entkoffeiniertem Kaffee

Die Herstellung von Kaffee entkoffeiniert ist aufwändig, kostenintensiv und recht kompliziert. Der Prozess beginnt bereits bei den grünen, noch ungerösteten Bohnen. Es gibt heute die verschiedensten Verfahren, um den Kaffeebohnen das Koffein und andere Reizstoffe zu entziehen. Meist legt man die Bohnen in warmes Wasser oder setzt sie unter Wasserdampf, damit sie aufquellen können. Dann löst oder spült man das Koffein heraus. Dieser Prozess muss mehrere Male wiederholt werden. Zudem muss man gut darauf achten, den Bohnen nicht Bestandteile zu entziehen, die dem Kaffee sein unverwechselbares Aroma geben. Kaffee enthält über 400 chemische Bestandteile, die wesentlich für den Geschmack sind.

Es war übrigens ein Deutscher, der Hamburger Apotheker und Chemiker Friedlieb Ferdinand Runge, der das Koffein entdeckte und erstmals aus einer Kaffeebohne reines Koffein isolieren konnte. Die Anregung dafür erhielt er von Johann Wolfgang von Goethe. Zu jener Zeit benutzten Giftmischer immer häufiger Naturstoffe, um unliebsame Zeitgenossen um die Ecke zu bringen, beliebt war vor allem das atropinhaltige Bilsenkraut. Der junge Runge hatte ein Verfahren zum einfachen und sofortigen Nachweis von Atropin entdeckt, das er Goethes rechter Hand, dem Scheidekünstler Doebereiner, vorstellte. Der war so begeistert, dass er noch am selben Abend Goethe - dieser war damals Geheimrat, eine Art Kripochef also – davon erzählte. Goethe rief Runge zu sich und drückte ihm eine Schachtel Kaffeebohnen in die Hand mit dem Auftrag, die verschiedenen Wirkstoffe zu isolieren. Goethe hatte angenommen, die Bohnen würden ein Gegengift zu Atropin enthalten – worin er sich allerdings irrte. Doch so ist die Möglichkeit, Koffein aus Kaffeebohnen zu lösen, letztlich auf gewisse Art dem Dichterfürsten Goethe zu verdanken.

Das erste Verfahren zur Entkoffeinierung und Herstellung von Kaffee entkoffeiniert wurde indes von einem anderen Deutschen erfunden. Ludwig Roselius hatte den Verdacht, sein Vater, ein passionierter Kaffeetrinker, habe sich mit Koffein vergiftet und sei daran gestorben. Da er selbst Kaffee nicht abgeneigt war, suchte er intensiv nach einer Möglichkeit, den Bohnen das in seinen Augen gefährliche Koffein zu entziehen. Dies gelang im Anfang des 20. Jahrhunderts, allerdings verwendete er als Lösungsmittel Benzol, von dem man heute weiss, dass es hochgiftig und krebserregend ist.
Die heute verwendeten Lösungsmittel zum Herstellen von Kaffee entkoffeiniert sind selbstverständlich gesundheitlich vollkommen unbedenklich, alle gebräuchlichen Methoden wurden intensiven wissenschaftlichen Prüfungen unterzogen. Ganz kriegt man das Koffein jedoch nicht weg. In der EU darf Kaffee mit einem Restgehalt von weniger als 0,1 Prozent Koffein als Kaffee entkoffeiniert bezeichnet werden.

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